Donald Trump: Er wird es wieder und das ist gut so!

In einer Welt, in der Regierungen die Interessen der Bürger mit Füßen treten und deren individuelle Freiheiten immer mehr einschränken, zugunsten realitätsferner Vorstellungen von einer offenen Gesellschaft in einer Welt ohne Grenzen und ohne nationalstaatliche Beschränkungen, aber natürlich nicht ohne strippenziehende Eliten, erscheint Donald Trump schon fast wie das letzte Bollwerk, der letzte Hoffnungsträger freiheitlich denkender Menschen gegen diese Auswüchse des Globalismus. Und die USA scheinen, im Gegensatz zu Deutschland, ein Land zu sein, in dem patriotische Positionen immer noch mehrheitsfähig sind. In dem immer noch eine Mehrheit denkt: „Unser Land zuerst!“.

Eines ist klar und das ist auch der Grund, warum sich die Vertreter unserer Regierungsparteien so sehr wünschen, dass Joe Biden der nächste Präsident wird. Biden, so wenig er alters- und konzentrationsbedingt für das Amt geeignet sein mag, steht für all das, für das auch schon Obama und die Clintons standen und für das in Deutschland die Merkel-Regierung steht. Weltweite Einmischung in Angelegenheiten anderer Länder, von Afghanistan, Afrika und Syrien bis hin zur Unterstützung von Oppositionellen in Ländern wie der Ukraine oder jetzt Belarus gegen Russland. Weltweites Führen von Kriegen, immer unter humanitären Vorwänden. Wird Trump wiedergewählt, werden diese Leute noch einmal 4 Jahre ausgebremst. Etwas Besseres kann aus meiner Sicht gar nicht passieren.

Nie zuvor ist ein amerikanischer Präsident so sehr von der weltweiten Presse, auch der amerikanischen Presse, so respektlos behandelt, offen kritisiert, beleidigt und immer wieder lächerlich gemacht worden wie Donald Trump. Das war vor Trump nicht vorstellbar. Dazu mag er seinen Teil beigetragen haben und in das eine oder andere Fettnäpfchen getappt sein. Er mag Dinge gesagt oder getan haben, die auch mir nicht immer gefielen. Man muss ihn nicht mögen. Aber wo ist die Alternative? Trump ist der einzige Kandidat, der sich den scheinbar kaum aufzuhaltenden Auswüchsen der Globalisierung vehement widersetzt und sich zuerst für sein Land einsetzt. Das kann man von einer Kanzlerin Merkel nicht gerade behaupten, sondern das Gegenteil ist der Fall. Und so ist die Wahl zwischen Trump und Joe Biden keine Personenwahl, sondern eine Wahl, wie gut, wie frei und mit wem man als Amerikaner in Zukunft in Amerika leben möchte. Oder eben wie gerne man Teil einer globalisierten Welt sein möchte, in der einem in orwellschem Stil vorgegeben wird, was richtig und falsch ist, was man gut zu finden hat und was nicht.

Es ist gar nicht die Frage, ob man für oder gegen Trump ist. Die Frage ist, was der Welt blüht, wenn es nicht Trump wird. Die Fortsetzung der clintonschen und obamaschen Politik und eine Gefährdung des Friedens mit Russland in Europa. Es mag für den Einen oder Anderen paradox klingen. Aber der Präsident des Friedens und der militärischen Nichteinmischung ist Trump. Seine Vorgänger waren es nicht und bei einem Biden muss man damit rechnen, dass er an diese anknüpft. Trump will sich auf sein Land konzentrieren, weitere Truppen aus Europa und Deutschland nach Hause holen. Sein designierter Botschafter in Berlin, Douglas Macgregor, lässt daran wenig Zweifel. Er hat den Präsidenten immer wieder dafür gelobt, US-Truppen aus Afghanistan und Syrien abziehen zu wollen. Seine Haltung zur Asyl- und Einwanderungspolitik der Merkel-Regierung ist ebenso eindeutig wie die von Trump selbst.

Und so ist es mir in diesen Tagen, in denen das Corona-Virus und die Corona-Maßnahmen immer noch unser Leben dominieren, eine diebische Freude, zu sehen, wie Donald Trump sich anschickt, noch einmal Präsident der Vereinigten Staaten zu werden und wie sich unsere Qualitätsmedien darüber aufregen. Besonders wenn die Autoren offenkundig dieselben sind, die sonst immer durch ihre Lobeshymnen auf die alternativlose Politik von Merkel & Co. und durch ständige Hetze gegen ihre Gegner auffallen. Denen gönne ich es besonders, dass sie abermals zusehen müssen werden, wie Trump es wieder wird. Und wenn sie sich die Finger wund schreiben. (jw)