Wirtschaft trotz Corona wieder hochfahren, aber wie? Teil 3: Regeln anpassen, Ausnahmen definieren

Die aktuell geltenden Regeln bzw. Allgemeinverfügungen behandeln alle Bürger, die sich in der gleichen Berufsgruppe oder Situation befinden, gleich. Es ist aber Unsinn, wenn jemand, der die Infektion mit dem Corona-Virus bereits überstanden hat und somit als immun angesehen werden kann, genauso behandelt wird, wie jemand, der noch nicht infiziert war. Das gilt für diejenigen, die eine bestätigte Infektion hatten ebenso wie für die, die die Infektion bereits unbemerkt durchgemacht haben und gar nicht wissen, dass sie immun sind.

Warum sollten denn Beschäftigte im Einzelhandel, in Dienstleistungsbetrieben oder auch zum Beispiel Friseure, Physiotherapeuten und Angehörige vieler anderer Berufe nicht wieder arbeiten, wenn sie immun sind? Wenn sichergestellt ist, dass gleichzeitig das Geschäft oder der Betrieb Hygienevorschriften einhalten kann, die klar zu definieren sind, spricht doch nichts dagegen, dass diese Mitbürger sofort wieder arbeiten, sobald auch das Material zur Einhaltung der Hygienevorschriften verfügbar ist.

Was also jetzt nötig ist, ist eine Überarbeitung der Regeln, das Schaffen von Ausnahmen, die Beschaffung und Durchführung von Tests, die die Immunität nachweisen und die Beschaffung von Material, um klar zu definierende und von jedermann einfach zu befolgende Hygienevorschriften einhalten zu können.

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