Niedersachsens Schuldirektoren haben die Nase voll von rot-grünen Bildungsexperimenten

Pressmitteilung der AfD Rinteln:

Niedersachsen. Wie die Schaumburger Zeitung heute auf ihrer Titelseite berichtet, fordert die niedersächsische Direktorenvereinigung (NDV) die Politik auf, den jahrelangen Streit um Schulstrukturen für mindestens 10 Jahre ruhen zu lassen. Die beste Reform für die nächsten Jahre hieße: keine Reform. Die Direktorenvereinigung schlägt einen Schulpakt vor, der mindestens für 10 Jahre Bestand haben solle. Die Politik solle sich in Zukunft auf realistische und umsetzbare Ziele beschränken. Es müsse damit Schluss sein, immer neue politische Ziele, wie Inklusion oder Ganztagsbetreuung, in die Schulen hineinzutragen, für deren Umsetzung gar nicht das nötige Personal vorhanden sei.

Deutlichere Worte kann man kaum finden. Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, ist dies ein vernichtendes Urteil über die rot-grüne Bildungspolitik der letzten Jahre. „Hört endlich auf damit“, lautet der Hilferuf der Schuldirektoren. „Dem können wir uns als AfD nur anschließen.“, sagte der Vorsitzende des AfD-Stadtverbandes Rinteln und Kandidat für den Schaumburger Kreistag Dr. Jens Wilharm. „Wir haben genug von ideologisch motivierten Experimenten mit unseren Kindern. Wir wollen, dass die Schüler etwas lernen können und dürfen. Die Inklusion ist da ein Irrweg. Die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems zugunsten von Gesamtschulen und die Bevorzugung dieser Schulform sind ebenfalls bildungspolitische Fehler. Zum Glück sind bis heute noch nicht alle Fehltritte rot-grüner Bildungspolitik vollständig an den Schulen umgesetzt worden. Wie etwa die Frühsexualisierung unserer Kinder, denen bereits an den Grundschulen die Vielfalt der Geschlechter vermittelt werden soll. Dies häufig auch dank standhafter Lehrer und Schuldirektoren, die über die Lerninhalte in ihrem Unterricht und an ihren Schulen in gewissen Grenzen immer noch mitbestimmen können oder dies einfach tun. Wir als AfD lehnen die Vermittlung eines politisch gewollten und ideologisch geprägten Weltbildes an den Schulen ab. “

Es sei aber genauso ein Fehler, die bestehenden Schulstrukturen für 10 Jahre auf genau dem Stand einzufrieren, auf dem sie sich jetzt befinden, sagte Wilharm. Denn erstens seien die bereits beschlossenen Reformen unausgegoren und noch nicht vollständig umgesetzt. Zweitens würden dann ja die Fehlentwicklungen der letzten Jahre auch noch in Zement gemeißelt und die Schüler müssten selbst dann noch unter der Knute rot-grüner Bildungsexperimente leiden, wenn deren Regierung längst der Vergangenheit angehöre. Der einfachste und erfolgversprechendste Weg sei doch die Rückkehr zum mehrgliedrigen Schulsystem. „Das kennt jeder. Das ist den Eltern vertraut und darin sind auch die meisten Lehrer noch zu Hause. Das Ziel muss lauten, jetzt auf die Erfolgsspur zurückzukehren und nicht, die Verschlimmbesserungen der Genossen auch noch für 10 Jahre zu fixieren. Stopp jetzt und einen kleinen Schritt zurück, wäre der bessere Weg. Zurück in dem Sinne, dass das Schulsystem zunächst grundsaniert und dabei von linksgrünem Unrat befreit werden muss, bevor man das Ergebnis dann festschreiben kann.“, urteilte Wilharm über den Vorschlag der Direktoren. „Grundsätzlich spricht der Vorschlag des NDV aber schon eine deutliche Sprache.“